Reiki

Bei der alternativen Behandlungsform Reiki handelt es sich um das Heilen mittels der universellen Energie. Die Fähigkeiten, Reiki zu geben und als Behandlungsmethode anzuwenden, werden im Rahmen spezieller Seminare angeboten. Bei sehr vielen Teilnehmern entsprechender Seminare handelt es sich um Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, die angebotenen Reiki Seminare sind jedoch grundsätzlich für alle Interessenten offen. Wer keine Zulassung als Arzt oder Heilpraktiker besitzt, darf in Deutschland aber keine offiziellen Behandlungen mit dem Ziel einer Heilung durchführen, so dass alle in das Reiki eingeweihten Personen, welche keinen offiziell anerkannten Heilberuf ausüben, ihre Kunst als Entspannungsübung anbieten müssen.

Reiki Grade

Die Einweihung in die Geheimnisse des Reiki erfolgt in vier verschiedenen Graden, wobei der erste Grad den Reiki-Kanal öffnet und den Empfänger zur Ausübung der Heilkunst befähigt. Nach einiger Zeit der Ausübung des ersten Grades kann sich der Reiki-Ausübende für den zweiten Grad qualifizieren, dessen wichtigstes Kennzeichen die Fähigkeit zur Fernheilung darstellt. Der dritte Grad wird als Meistergrad bezeichnet, sein Inhaber versteht sich als Werkzeug der zur Heilung benutzten Energie. Während in einigen Traditionen der dritte Grad das Recht der Betätigung als Reiki-Lehrer einschließt, hat sich in Europa ein gesonderter vierter Grad als Lehrberechtigung durchgesetzt.

Stärkung der Selbstheilungskräfte und des Wohlbefindens durch Reiki

Das Ziel eine Reiki Behandlung besteht in der Steigerung des Wohlbefindens sowie in der Stärkung der dem Menschen eigenen Selbstheilungskräfte im Falle einer Erkrankung. Das Werkzeug sind die Hände des Reiki-Gebenden. Bereits im ersten Grad ist sowohl die Selbstbehandlung als auch die Behandlung von Menschen, Tieren und sogar Pflanzen möglich. Ohne die nach dem Besuch eines entsprechenden Lehrgangs erfolgende Einweihung in den ersten Grad kann keine erfolgreiche Reiki Behandlung durchgeführt werden; des Weiteren ist eine Fernheilung nur erfolgreich, wenn der sie durchführende Reiki-Geber den zweiten Grad erreicht hat.

Reiki Erfinder Usui Mikao

Die Reiki Therapie wurde durch den von 1865 bis 1925 gelebt habenden Japaner Usui Mikao entwickelt. Obwohl er Buddhist war, hat er das Reiki als die Methode empfunden, mit welcher Jesus von Nazareth seine Heilungen durchgeführt hatte. Heute wird Reiki unabhängig von religiösen oder weltanschaulichen Ansichten gelehrt, auch wenn einige in den Schulungen vermittelte Theorien der fernöstlichen Philosophie entlehnt werden.

Reiki Behandlung ohne Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind bei der Anwendung von Reiki nicht zu befürchten; zudem vertreten die meisten Reiki-Gebenden die Ansicht, dass ihre Behandlungsform die schulmedizinischen oder naturheilkundlichen Behandlungen ergänzt. Eine Besonderheit des Reiki besteht darin, dass die heilende universelle Energie unabhängig von einem konkreten Krankheitsbild wirkt, so dass für die Behandlung mittels des Reiki keine Diagnose gestellt werden muss.

Reiki Erfolge bei Wunden und Narben

In der praktischen Anwendung hat sich gezeigt, dass eine Reiki Behandlung tatsächlich zu einer spürbaren Entspannung des Patienten beiträgt und dank der Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Menschen zu einer Beschleunigung der Heilung beiträgt. Des Weiteren wurde beobachtet, dass Wunden und Narben überdurchschnittlich gut verheilen, wenn der Genesungsprozess durch Reiki unterstützt wird. Die Wirksamkeit der Reiki Behandlung hängt nicht davon ab, ob der Patient eine solche als wahrscheinlich ansieht oder nicht. Die Wirksamkeit des Reiki in der Tierheilkunde konnte ebenfalls mittels einiger Studien nachgewiesen werden.

Reiki nicht im Hufelandverzeichnis – keine Kostenerstattung durch Krankenkasse

Die Kosten für eine Reiki Behandlung werden in der Regel weder von gesetzlichen noch von privaten Krankenkassen getragen, zumal die Behandlungsmethode nicht in das Hufelandvezeichnis aufgenommen wurde. Reiki gehört auch nicht zu den Inhalten einer üblichen Heilpraktikerausbildung und ist in Deutschland seit 1981 mit zunehmender Tendenz verbreitet.