Safran als Heilpflanze: Neue Erkenntnisse

Safran wird seit Langem als Gewürz-und Heilpflanze geschätzt.

Bereits in der Antike geschätzt

Botanisch als Crocus sativus bezeichnet, stammt der Safran aus der Mittelmeerregion, ursprünglich wohl von der Insel Kreta. Aber auch im Iran und Frankreich sowie in Italien wird er heutzutage angebaut. Safran schmeckt scharf und bitter, Carotinoide bewirken seine goldene Farbe. Bei der Trocknung entsteht Safranal, ein Aromastoff. Safran galt bereits in der Antike als Luxusartikel. Vielfach wurde versucht, Safran mit Hilfe von Kurkuma zu fälschen. Noch heute gibt es Färberdisteln, die als Safran angeboten werden, dies vor allem in orientalischen Ländern. Echter Safran macht hingegen seinem Namen als Luxusartikel alle Ehre, 100 Gramm kosten durchaus je nach Angebot und Nachfrage bis zu 700 Euro.

Naturheilkunde: Vielfache Anwendungsmöglichkeiten

In der Naturheilkunde kommt Safran in erster Linie bei der Behandlung von Schmerzen und zur Stärkung der Leber, zur Linderung von Magenbeschwerden, bei Bronchialleiden oder Lungenbeschwerden beziehungsweise andauernden Hustenleiden und Nervenleiden, wie Epilepsie zur Anwendung. Safran ist nach der Einnahme in der Regel sehr gut bekömmlich und hat eine leicht euphorisierende Wirkung. Wissenschaftliche Studien haben zudem zytotoxische Wirkungen in Bezug auf Tumorgewebe festgestellt. An Tumoren erkrankte Personen können mittels Safran zumindest eine unterstützende Wirkung zur schulmedizinischen Therapie erfahren. Carotinoide und Safranol besitzen zudem Eigenschaften präventiver Natur.

Depression: Wirkung wissenschaftlich belegt

Eine wissenschaftliche Studie der „Arak University of Medical Sciences“ hat zudem die Wirksamkeit von Safran bei leichten bis mittleren Depressionen belegt. In einem Doppelblindversuch wurde hierbei festgestellt, dass die Gruppe, welche das Safranpräparat erhalten hatte, etwa nach sechs Wochen ein besseres Befinden aufwies als die Placebogruppe im gleichen Zeitraum. Safran kann also als naturheilkundliches Mittel ohne große Nebenwirkungen bei leichten depressiven Schüben erfolgsversprechend in der Naturheilpraxis eingesetzt werden. Weitere Studien und Erfahrungen können die Studie der Arak University untermauern beziehungsweise ähnliche Erfahrungen dokumentieren helfen. Mit Safran lässt sich in jedem Fall ein gutes naturheilkundliches Psychopharmakum in der Naturheilpraxis nutzen, welches zudem auch in der Onkologie ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung eingesetzt werden kann.

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