Gifte im Körper: Stadienverlauf

Die Umweltbelastung bringt auch eine erhöhte Akkumulation von Schadstoffen im Körper mit sich. Unser Körper und insbesondere die Stoffwechselorgane wie die Leber, die Lunge, die Nieren, der Darm und die Haut werden immer größeren Belastungen ausgesetzt.

Salz: Toxische Substanz Nummer 1

Bei eingeschränkter Ausscheidung lagern sich die toxischen Substanzen zunehmend in den tiefer liegenden Schichten des Körpers ab, vorwiegend im Bindegewebe. Durch gestörten intrazellulären und extrazellulären Austausch kommt es zu Stoffwechselstörungen. Die vermehrte Anwendung von Salz führt nicht nur zu erhöhtem Blutdruck, sondern auch zu zunehmenden Rheumafällen. Auf natürlichem Wege kann der Körper nur etwa 8 Gramm Salz pro Tag ausscheiden, die tägliche Aufnahme beträgt aber durchschnittlich 20 Gramm. Der Rest kann sich in den Gelenken ablagern und hier zu Störungen führen, die einem rheumatischen Krankheitsbild ähnlich sind. Hierbei vollzieht sich die toxische Akkumulation in verschiedenen Phasen. In der Akutphase ist der Körper noch in der Lage die vermehrten toxischen Stoffe abzuwehren, wenn er auch in seinen Funktionen beeinträchtigt wird. Vom Übergang der Akutphase hin zur chronischen Phase kommt es nunmehr zu deutlichen Symptomen. Die Strecke zwischen den Zellen und den Kapillaren ist gestört, weil Fremdstoffe sich dazwischen festsetzen. Das Grundregulierungssystem nach Pischinger weist enorme Störungskomponenten auf. Die Zufuhr von Nährstoffen zur Versorgung der Zellen und der Abtransport von Giftstoffen wird immer schwerer. Die Regulationsfähigkeit ist stark eingeschränkt.

Ausscheidungs- und topische Phase

In der Ausscheidungsphase werden die Giftstoffe über die Tränen, den Schweiß, den Urin, Stuhl abgeführt. Ist die Ausscheidung gestört, so kann es zu Durchfall, vermehrter Ausscheidung und Schweißausbrüchen mit Fieber kommen. Neben den beschriebenen Phasen gibt es noch die topische Krankheitsphase, es kommt hierbei zur Ablagerung von Harngries, Zahnstein, Zysten, Nierengries und weiteren Ablagerungen infolge toxischer Akkumulation (Nikotin, Alkohol, Chemotherapie, Schmerzmittel, Opiate, Antibiotika etc.).

Mesenchymale-  und dysplastische Phase

In der mesenchymalen Phase werden die beschriebenen Krankheiten chronisch. Hierbei kommt es zur Verschiebung des Säure-Basen-Haushaltes, Elektrolytverschiebungen und eventuell zur Osteoporose. In der dysplastischen Phase können eine chronische Polyarthritis, Diabetis mellitus, Morbus Alzheimer, Leberzirrhose und weitere Erkrankungen auftreten.

Neoplastische Phase-Therapieformen

Die finale Form bildet die neoplastische Phase, die sich in Form von Karzinomen, Zerfall von Lebergewebe, Nierenversagen und weiteren Erkrankungen äußert. Die naturheilkundlichen Verfahren könne bei leichten Verlaufsformen von Sport, Umstellung der Ernährung, Umschläge bis hin zu Immunmodulationen und Gesprächstherapie reichen. Als wichtigstes therapeutisches Mittel ist jedoch eine unbedingte Vermeidung von toxischen Substanzen anzuraten.