Erkältungstee

Eine Erkältung ist lästig, macht schlapp, müde und beeinträchtigt das Wohlbefinden erheblich. Anstatt zur chemischen Keule zu greifen, sollte man sich lieber auf die Zutaten der Natur besinnen und bis zum Abklingen der Symptome Erkältungstee zu sich nehmen.

Vielfältige Kräuter-Vielfältige Wirkung

Erkältungstee wirkt durch die im Wasser gelösten Kräuterwirkstoffe. Erkältungstees mit mehr als vier Kräuterarten müssen als medizinische Tees zugelassen werden. Alle Erkältungsteesorten sind rezeptfrei zu erhalten und werden auch vom Heilpraktiker empfohlen. Als Dosierung werden 4-5 Tassen über den Tag verteilt empfohlen. Als arzneilich wirksames Kraut wirkt die Schafgarbe schmerzlindernd, Weidenrinde wirkt, aufgrund der Acetylsalicylsäure, fiebersenkend. Kamillenblüten wirken krampflösend und entzündungshemmend, zudem wirkt Kamille auch bei Magenschmerzen und Magenübersäuerung. Lindenblüten bewirken ein zunehmendes Schwitzen und haben eine gute Wirkung bei Atemwegsinfektionen und fieberhaften Infekten. Holunderblüten wirken ebenfalls schweißtreibend und helfen gegen Fieber, zudem stärken sie die Abwehrkräfte. Salbei wirkt antimikrobiell und desinfizierend. Himbeerblätter bekämpfen Viren und wirken schweißtreibend. Hagebutten stärken durch den hohen Vitamin C Gehalt die Immunabwehr. Eibisch hilft gegen Heiserkeit, Halsschmerzen und Beschwerden im Mundraum. Thymian hat eine natürliche antivirale Wirkung und hilft sehr gut bei Erkältungen.

Erkältungstee-Vorteile gegenüber konventioneller Arzneitherapie

Die Kräuter wirken als Teekomposition umfassend. Der Vorteil gegenüber der konventionellen Medizin ist der, dass der Arzneitee nicht nur eine monokausale Wirkung aufweist, sondern ganzheitlich wirkt. Ein Antibiotikum oder ein Nasenspray wirkt jeweils nur gegen eine Ursache beziehungsweise ein Symptom. Ein Erkältungstee wirkt durch die Mischung der Kräuter und deren vielfältige Wirkungsweise mehrfach und hilft somit die Gesundheit auf natürliche Art und Weise zurückzuerlangen. Die Wirkung von Erkältungstees ist in wissenschaftlichen Studien belegt worden. Die Pharmaindustrie hat viele Arzneimittel erst auf Grundlage der Heilkräuter entwickelt. So bestand das Aspirin ursprünglich aus Weidenrinde, denn der Wirkstoff Acetylsalicylsäure ist in der Weidenrinde, welche fiebersenkend wirkt, enthalten. Aspirin wird noch heute bei Erkältungskrankheiten eingesetzt, die natürliche Variante in Form eines Tees hilft genauso gut, aber auf natürlichem Wege und ohne den Magen zu schädigen, da die anderen Kräuterbestandteile des Tees dem entgegenwirken.

 

 

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