Die Linde und ihre Wirkung in der Naturheilkunde

Die Linde, gehört zur Familie der Lindengewächse. Man unterscheidet die Winter- von der Sommer-Linde. Die Blütend er Linde enthalten arzneilich wirksame Bestandteile, welche gegen Husten helfen.

Linde: Bis zu 25 Meter hoch

Umgangssprachlich wird die Linde auch als Leinbaum bezeichnet. Die Linde wird bis zu 25 Meter groß. Sie bildet Pfahlwurzeln aus, die weit verzweiget Seitenwurzeln bilden.

Der Baum ist durch eine flach aussehende Krone gekennzeichnet, deren Äste eine kräftige Statur aufweisen. Die Laubblätter besitzen eine Länge von etwa 2 bis zu 10 cm. Am Stilgrund sind sie leicht herzförmig, sonst asymmetrisch ausgebildet.

Lindenblüten: Gelblich-weiße Farbe

Der Blattrand ist scharf gezähnt. Die Blüte der Linde ist gekennzeichnet durch gelbliche bis weißliche Kronblätter, mit einer Länge von etwa 3 bis 8 mm. Die Frucht der Linde ist einsamig und weist eine kugelige Form auf.

Sie besitzt eine Länge von etwa 5 bis 8 mm. Im Gegensatz zur Winter-Linde besitzt die Sommer-Linde größere Blätter. Die Blätter besitzen zudem auf der Unterseite eine weiße Behaarung.

Zudem sind die aus fünf Rippen bestehenden Früchte etwas größer als die der Winter-Linde. Die Blütezeit der Winter-Linde beträgt Juni bis Juli. Die Sommer-Linde blüht indes ausschließlich im Juni.

Lindenblüten:Hustenreiz lindernd

Für naturheilkundliche Zwecke wird ausschließlich der Blütenstand der Linde gesammelt. Als optimale Sammelzeit gelten der Juni und der Juli. Die Linde wächst vorwiegend in Europa.

Die arzneilich wirksamen Bestandteile der Linde wirken hustenlindernd und krampfstillend. Angewendet werden Lindenblüten ausschließlich bei Erkältungskrankheiten und Hustenanfällen. Etwa 2 bis 4 Gramm Lindenblüten gelten als verordnete Tagesdosis.

Die Lindenblüten werden hierbei in Form eines Tees beziehungsweise in Form anderer Zubereitungsformen zu sich genommen. Die Lindenblüten enthalten insbesondere Flavonoide und auch Schleim- und Gerbstoffe.

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