Burn-Out-Syndrom: Wie kann die Naturheilkunde helfen?

Wir leben in einer Zeit, die gekennzeichnet ist durch Stress und zunehmende Hektik. Im Zuge dessen gerät bei vielen Menschen das seelische Gleichgewicht aus den Fugen. Das als Burn-Out Syndrom bekannte Krankheitsbild betrifft indes immer mehr Menschen. Viele der Betroffenen sind nicht mehr in der Lage ihren geregelten Tagesablauf durchzuführen. Neben sozialer Isolation kommt es vielfach auch zu harten wirtschaftlichen Folgen wie den Verlust des Arbeitsplatzes. Was genau geschieht bei einem Burn-Out-Syndrom?

Neben der Dysregulation des Stoffwechsels kommt es zur vermehrten Schlaflosigkeit, zu einem generellen Abfall der Leistungsfähigkeit, zu depressiver Verstimmung sowie zu psychosomatischen Beschwerden wie Magen-Darmbeschwerden, Kopfschmerzen, hohen Blutdruck und vermehrter Müdigkeit. Vielfach findet der Hausarzt keine körperlich zu stellende Diagnose. All diese Symptome sind kennzeichnend für das Burn-Out-Syndrom.

Viele der Betroffenen müssen eine Klinik aufsuchen, und neben Antidepressiva weitere Psychopharmaka zu sich nehmen. Vielfach lässt eine berufliche Wiedereingliederung lange auf sich warten. Da die schnelle berufliche Wiedereingliederung jedoch nur in den wenigsten Fällen gelingt, folgt oftmals neben der auftretenden Symptomatik eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Die Betroffenen geraten so in einen Teufelskreis. Die Schulmedizin behandelt das Erkrankungsbild in erster Linie mit psychiatrischen Medikamenten, wie Psychopharmaka und zum Teil auch mit Neuroleptika.

Naturheilkunde bietet mehrere Behandlungsansätze bei Burn-Out-Syndrom

Andere Wege geht die naturheilkundliche Medizin. So bietet beispielsweise die Komplementärmedizin vielfältige Anwendungsmöglichkeiten um das Burn-Out Syndrom zu behandeln. Neben physikalischen Diagnose-und Therapieverfahren wie dem so genannten Verfahren der Oberon-Diagnose-Therapie-Systematik gibt es auch auf dem Gebiet der Phytotherapie heute gute Therapieansätze. Bei dem so genannten Oberon-Diagnose-Therapie- Verfahren wird innerhalb eines kurzen Zeitabschnitts der aktuelle Gesundheitszustand hinsichtlich der Funktionalität genau bestimmt.

Dabei wird der gesamte Körper inklusive aller inneren Organe genau untersucht. Die aufgetretenen Störungen werden in einem bildgebenden Verfahren auf einem Bildschirm dargestellt. Das Diagnoseverfahren ermöglicht es anschließend eine genau festgelegte Kombinationstherapie durchzuführen. Daneben können insbesondere auch pflanzliche Arzneimittel das seelische Gleichgewicht positiv unterstützen.

 Phytotherapie als unterstützende Maßnahme

Stress abbauende Kräuterauszüge wie Baldrian oder Melisse wirken sich positiv auf das Schlafverhalten aus. Durch den gesunden Schlaf ist es dem Betroffenen dann auch wieder möglich, sein seelisches Gleichgewicht wiederzufinden. Die Kräuter dienen jedoch nur der unterstützenden Therapie. Gegen depressive Verstimmung kann besonders Johanniskraut als natürliches Arzneimittel eingesetzt werden. Im Gegensatz zu synthetischen Psychopharmaka besitzt es vielfach nahezu die gleiche Wirksamkeit, ohne jedoch die entsprechenden Nebenwirkungen zu besitzen. Des Weiteren kann auch autogenes Training oder Yoga das seelische Gleichgewicht positiv unterstützen.

 Yoga und Autogenes Training lassen das seelische Gleichgewicht wiederfinden

Neben einer Stärkung des Selbstbewusstseins lassen sich dabei auch seelische Anspannungen lösen. Daneben dient insbesondere das ausgedehnte Gespräch als therapeutischer Ansatz in der Naturheilkunde. Durch die Kombination von Diagnose, Phytotherapie und Verfahren wie dem Autogenen Training oder Yoga lässt sich das Burn-Out Syndrom mit naturheilkundlichen Mitteln behandeln. Oftmals sind dabei sogar Erfolge zu erzielen, die im Rahmen der Schulmedizin ausbleiben.

Vielfach wirkt sich die sterile Sphäre einer Klinik sogar negativ auf den Prozess der Gesundung aus. Durch ausgedehnte Gespräche und auch Aktivitäten wie Spaziergänge und Unterstützung durch Angehörige ist es möglich, das seelische Gleichgewicht auch ohne schulmedizinischen Maßnahmen wiederzuerlangen. Bei schweren depressiven Verstimmungen bleibt jedoch nur der Weg der schulmedizinischen Akutbehandlung. Dies gilt insbesondere dann, wenn suizidale Verhaltensweisen ins Spiel kommen. Bei einem bloßen Erschöpfungssyndrom ohne suizidale Komponente kann die Naturheilkunde jedoch sehr hilfreich und nutzbringend sein.

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