Bioresonanztherapie

Bei der Bioresonanztherapie handelt es sich um eine auf den Wirkungen des elektrischen Stroms beruhende Form der Naturheilkunde. Zur Anwendung kommt sie in erster Linie bei chronischen Schmerzen, Allergien, Migräne und bei Schlafstörungen. Des Weiteren wird die Bioresonanztherapie auch gegen Krankheiten angewendet, welche nach der schulmedizinischen Lehre nicht existieren, das bekannteste Beispiel ist eine Allergie gegen Zucker. Möglicherweise handelt es sich bei der Zurückweisung von Krankheitsbildern wie der Zuckerallergie um ein sprachliches Missverständnis, da die Vertreter der Bioresonanztherapie jede Form einer Unverträglichkeit als Allergie bezeichnen, während der Begriff in der schulmedizinischen Lehre auf bestimmte Ausformungen von Unverträglichkeitserscheinungen begrenzt wird.

Parallelen der Bioresonanztherapie zu Radionik

In der Wissenschaft ist die Wirksamkeit elektrischen Stroms zur Heilung von Krankheiten umstritten, wenngleich die Existenz von Strom im Körper unbestreitbar vorhanden ist. Letztendlich beruhen auch schulmedizinische Diagnoseverfahren wie das EEG oder das EKG auf der Messung von Strom im menschlichen Körper.
Die Bisoresonanztherapie wurde im Jahr 1977 eingeführt und ist somit eine recht junge Therapieform; sie ähnelt jedoch der bereits seit dem Jahr 1920 in den USA benutzten Radionik. Der wesentliche Unterschied zur Radionik besteht darin, dass gemäß der Lehre der Bioresonanztherapie die elektrische Energie die Heilung des Patienten bewirkt, während sie gemäß der Radionik lediglich Heilinformationen vermittelt und die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers anregt.

Bioresonanztherapie gegen Schweißfuß von Krankenkassen anerkannt

Die Grundlage der Behandlung mit der Bioresonanztherapie besteht darin, dass die körpereigenen elektrischen Strömungen bei einer Krankheit gestört sind und mittels durch die Behandlungsgeräte übertragener elektromagnetischer Schwingungen korrigiert werden können. Während der Behandlung ist der Patient mit zwei Polen verbunden, welche er häufig einfach in seinen Händen hält. Der verwendete Strom ist sehr schwach, so dass keine Nebenwirkungen auftreten können. Eine Sonderform der Bioresonanztherapie stellt die Behandlung von Schweißfüßen dar, bei welcher die Füße in Wasser gestellt werden, durch welches ein schwacher Strom fließt. Die Behandlungsergebnisse gegen Schweißstrom sind so gut, dass viele gesetzliche Krankenkassen die entsprechende Therapie als wirksam anerkannt haben und die Kosten übernehmen. Im Rahmen einer Einzelfallentscheidung ist die Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen bei der Bioresonanztherapie auch bei anderen Krankheiten möglich, recht häufig werden chronische Schmerzen als auf diese Weise zu behandelndes Leiden anerkannt. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Bioresonanztherapie im Rahmen des abgeschlossenen Vertrages, sofern dieser die Bezahlung naturheilkundlicher Anwendungen vorsieht.

Multiresonanztherapie Mora-Therapie

Viele die Therapieform anwendende Heilpraktiker benutzen den Namen Bioresonanztherapie äußerst ungern, da dieser ebenso wie der Begriff Radionik von einer sehr großen Sekte für ein angebliches “Scanning“ ihrer Mitglieder missbraucht wurde. Sie ziehen alternative Bezeichnungen wie die Mora-Therapie oder die Multiresonanztherapie vor oder benutzen ausschließlich die Abkürzung BRT.
Während einige Vertreter der Radionik auch Fernheilungen anbieten, setzt die Bioresonanztherapie unbedingt die körperliche Anwesenheit des Patienten während der Behandlung voraus.